Handmühlen in der dritten Dimension

Eine unserer Hauptforschungsfragen, die dem Experiment zugrunde liegen, ist die nach der Leistungsfähigkeit antiker Maschinen. Abnutzung bzw. Abrieb der Mühlsteine ist einer der Parameter an denen wir z.B. die Lebensdauer einer Mühle messen wollen. Hier kommt die moderne Spurenforschung zum Einsatz.

Unsere Handmühlen bestehen aus Mayener Basalt, der dafür bekannt ist, besonders robust und langlebig zu sein. In der Pilotphase werden wir es gerade deswegen nicht schaffen, unsere Handmühlen abzunutzen. Dennoch wollen wir den Unterschied zwischen Neu- und Gebrauchtzustand analysieren. Dafür wurden unsere Steine an der Hochschule Mainz von unserer Kollegin, der Vermessungsingenieurin Anja Cramer, 3D gescannt. Für diese Aufnahmen wurden die Mühlen vorher mit Messpunkten versehen. Diese Punkte helfen uns, die ersten Aufnahmen mit einem zweiten „Nachherscan“ vergleichen zu können. Wir erhoffen uns von diesen hochauflösenden Aufnahmen Aussagen zum Abrieb der Steine treffen zu können.

 

   Fotos: Anja Cramer, Guido Heinz

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